Quo Vadis Klettercup 2017 – Die Ergebnisse

Quo Vadis Klettercup 2017 – Die Ergebnisse

Am Sonntag ging gegen 18.30 Uhr die 14. Auflage des Quo Vadis Klettercups zu ende. Wieder einmal können Teilnehmer und Veranstalter festhalten: Es war eine schöne, gelungene und entspannte Veranstaltung. Selbst das Wetter – das sich gegen Mittag mit einem 30 minütigen Regenschauer gar nicht „cup-typisch“ zeigte war unterm Strich in Ordnung und zeigte sich gegen Ende sogar richtig sonnig. Doch der Reihe nach:

Gegen 9.30 begrüßten Moderator Folkert Lenz und Friedrich Duensing von Quo Vadis die 105 gemeldetetn Teilnehmer und etliche Zuschauer und nach einer kurzen Einweisung startete für die Kinder (Jahrgang 2003 und jünger) sowie für die „Großen“ die Qualifikation. Bis 13.30 Uhr hatten die Teilnehmer Zeit, sich an den extra für diesen Wettkampf geschraubten Routen zu versuchen und Punkte zu sammeln. Die Routenbauer Heidi, Ragna, Steven, Thomas, Stephan, Clemens, Calli, Joann, Kim, Helmut, Hauke und Alex hatten in den vergangenen Tagen tolle Arbeit geleistet und schöne Routen an die Wände gezaubert. Herzlichen Dank an alle Schrauber.

Quo Vadis Klettercup 2017 – Die Ergebnisse:

Ergebnisliste-Quo-Vadis-Klettercup-2017

Die Kinderrouten wurden im Toprope geklettert und hatten die Schwierigkeiten 7+, 6- und 5-. Bei den Erwachsenen gab es sechs Routen im Schwierigkeitsbereich 5 bis 7+ sowie zwei Vorstiegsrouten im Bereich 8- und 7+.

Selbst eine kurze Regenperiode tat der guten Stimmung keinen Abbruch, die Sichernden hielten sich gegenseitg die Regenschirme und alle machten das Beste aus der Situation. Und bereits kurz nach dem Regenschauer war die Wand des Gröpelinger Kletterbunkers wieder gut abgetrocknet.

In der Zwischenzeit konnten sich Teilnehmer und Zuschauer beim Truck des Burgerhauses aus dem Viertel kulinarisch versorgen und wurden dabei musikalisch bestens von Philip Fleischhauer versorgt – danke auch dafür!

Das Kinderfinale

9 Kinder schaften es in das Kinderfinale. Dort wurde Ihnen von Routenschrauber Alex Schmitt die Route erklärt und dann ging es auch schon zur Sache. Am Ende konnte der starke Tjakr Maaß als einziger die Route toppen, dicht gefolgt von Ricarda Maxwitat auf dem zweiten Platz und einem geteilten dritten Platz von Tom Meiners und Mia Langhorst. Viel Applaus von den Zuschauern für die guten Leistungen. Es ist schön zu sehen, wie viele der Teilnehmer von Jahr zu Jahr stärker werden. Bevor es an die Damen – und Herrenfinale ging, gab es die natürlich sehnlichst erwartete Preisverleihung. Die erstplatzierten könnten sich über wertvolle Sachpreise der Quo vadis GmbH freuen (Seile, Kletterschuhe). Wie immer kamen aber auch die anderen Teilnehmer auf ihre Kosten: Alle Kinder bekamen einen Sachpreis zugelost- vom Rucksack im Wert von 150€ bis zum Chalkball für 2,50€ war alles dabei.

Die Erwachsenen-Finale

Die beiden Finalrouten für die Erwachsenen waren von Stephan Hoffmann/Bremen geschraubt und verlangten allen Teilnehmern im Vorstieg viel ab. Gerade im stark überhängenden Bereich des 17m-hohen Kletterbunkers wurden Kraftausdauer und Technik gefragt – am Ende setzte sich die letztjährige Lokalmatadorin Onca Guardarrama durch und verwies Annika Carstens aus Jesteburg und Lara Gebhardt (Quo Vadis Mitabeiterin aus Bremen) auf die Plätze zwei und drei. Nach dem Damenfinale folgte kurz darauf das Herrenfinale. 9 Herren hatten es hierher geschafft – und keiner sollte den letzten Griff erreichen. Im letzten Überhang war eine Stelle nach einem spektakuläten Foothook nicht onsight zu schaffen. Der extra aus München angereiste Ex-Bremer Max Lommel setzte sich nach einer starken Vorstellung an die Spitze und es folgte ein dicht gereihtes Teilnehmerfeld mit zwei zweiten und drei dritten Plätzen. Auch hier: Viel Applaus von den Zuschauern, die wie immer gekonnt und pointiert von Folkert Lenz durch die Veranstaltung geführt wurden. Dank an Folkert!

Nach der obligatorischen Siegerehrung der Podiumsplätze wurden an alle Teilnehmer wieder Sachpreise verlost. Dank an unsere Unterstützer wie die lokale Boulderhalle Linie7 oder auch an viele unser Lieferanten wie La Sportiva, Tatonka, Ortlieb, Ocun, Red Chili, Stubai, Climbers, Mad Rock, Millet, Borealund viele mehr sowie natürlich auch Quo Vadis. Mit einer Preis-Gesamtsumme von ca. 4500€ war der 14. Quo Vadis Klettercup in guter Tradition wieder üppig mit Sachpreisen ausgestattet!

Eine Veranstaltung wie der Klettercup funktioniert nicht ohne die eherenamtliche Hilfe von vielen angagierten Menschen. Danke dafür! Und ausdrücklichen Dank auch an Nils Schwan für die Organisation der (perfekten) Technik, Philip Fleischhauer für die tolle Musik, den Schiedrichtern Björn Callsen und Helmut König sowie dem Organisationsteam vom Bunker!

Wir freuen uns auf den 15. Klettercup im Sommer 2018!

Hier noch etliche Impressionen. Wenn ihr Bilder vom Cup habt, wäre es toll, wenn ihr die uns zur Verfügung stellen könntet. Per Mail, oder Dropbox oder WeTransfer oder Stick – oder über die Website des Bunkers. Danke!